SG Ort/Oberweißenbach bleibt eine Macht

 

Platz 1 und 3 bei Hallenstadtmeisterschaft

 

Die Mission Titelverteidigung erfolgreich bestanden haben die Fußballer der Spielgemeinschaft Ort/Oberweißenbach bei den diesjährigen Titelkämpfen in der mit 400 Zuschauern gut besuchten Helmbrechtser Göbelhalle. Zudem wiederholte deren Zweite das Husarenstück aus dem Vorjahr und belegte Treppchen-Platz Nr. Drei.

Hart umkämpft begann bereits das Auftakt-Match zwischen dem FC Frankenwald und der SG-Zweiten, bei dem Schiri Franz Klement gleich 3 Zeitstrafen aussprechen musste. Danach folgten meist recht eindeutige Ergebnisse, die zu einer gewissen Beruhigung der Nerven führte. In der Gruppe A beherrschte der FC Wüstenselbitz seine Gegner fast nach Belieben und beendete die Vorrunde mit Siegen gegen VfB Helmbrechts 2 (8:0), SG Ort/Ob. 2 (4:0) und den FC Frankenwald (2:0) ohne einen Gegentreffer. Dem FCW folgte die überraschend SG 2 ins Halbfinale, welche den FC Frankenwald und VfB H 2 mit jeweils 3:1 abfertigte. Für den FC Frankenwald mit mageren 3 Pünktchen und der Rothosen-Zweiten, die ohne Punktgewinn blieb, waren nur noch die Platzierungsspiele vorgesehen.

Mit Siebenmeilenstiefeln schritt in der Gruppe B der Titelverteidiger SG Ort/Oberweißenbach 1 Richtung Halbfinals. Souverän wurden der VfB Helmbrechts 1 und TV Kleinschwarzenbach mit 4:0 und 2:0 abgefertigt, bevor die einzige Niederlage der Macke-Truppe gegen die SG Enchenreuth/Presseck (0:2) wie eine kalte Dusche wirkte und die Ernüchterung den Willen zu neuen Taten erweckte. Mit Unnachgiebigkeit agierte der VfBH 1, welcher nach 0:3 Rückstand gegen SG Enchenreuth/Presseck und einem 1:3 Defizit mit dem TV Kleinschwarzenbach noch jeweils mit 4:3 Siegen die Schlusssirene freudig in Empfang nahm und dem Vorjahressieger ins Semifinale folgte. So blieb der SG aus der Kreisklasse nur noch die Genugtuung den späteren Stadtmeister eins ausgewischt zu haben und dem A-Klassisten die Möglichkeit einer Verfolgung der Qualifikationsspiele von der Tribüne aus.

Im ersten Halbfinale sorgten Müller und Shtop schnell für eine beruhigende VfB-Führung, welche Hafenrichter verkürzen konnte. Selbst als D. Horn das 3:1 gelang war das noch der Endspiel-Einzug, Rotsching und Walter setzten den Zähler wieder Null. Als Feist das 4:3 gelang, wähnten sich die FC-ler schon im Finale, doch Müller rettete die Seinen ins 9-Meterschießen. Während die Gelbschwarzen gleich 3 Fahrkarten abstempelten, konnte der VfB die Gunst der Stunde nutzen und die überraschende Endspielteilnahme sichern. Dessen Gegner sollte die SG Ort/Oberweißenbach 1 werden, die ihre Mannschaftkameraden der Zweiten nach anfänglicher Gegenwehr und dem Ausgleich von Cisse durch Treffer von Bächer (3), Nilgen und Lochner mit 5:1 abfertigten.

Während die Spiele um Platz 7 VfB 2 gegen TVK 0:3 und Platz 5 FC Frankenwald gegen SG Enchenr./Presseck 4:3 standesgemäß endeten, ließ die SG-Zweite des Ausrichters nochmals aufhorchen. Feist konnte den FCW im kleinen Finale in Front bringen, aber Andreas Rödel öffnete mit seinem Geschoss die Tür zum Strafstoßschießen. Während sich die SG-Cracks keine Blöße gaben, scheiterte Siemon am Keeper Willemsen, der zugleich für sein Team zum Matchwinner wurde.

So war zum Endspiel rechtzeitig die Spannung auf dem Siedepunkt angelangt. Denn so leichtfüßig, wie im Gruppenspiel ließen sich die VfB-ler diesmal vom Endspielpartner nicht düpieren. Doch als Johannes Lang eine Lücke in der Rothosen-Abwehr zum 1:0 für die SG erspähte, brauchte diese das Ergebnis nur noch verwalten. Die Schwarzweißen spannten ihren Anhang jedoch lange auf die Folter, denn der VfB ließ nicht locker und nachdem Tonndorf von den Beinen geholt wurde, schien der Ausgleich per Neunmeter fällig. Aber SG-Keeper Patrick Kaufmann wehrte den von Langer getretenen Strafstoß ab und feierte mit seinen Teamkollegen den Stadtmeister-Titel.

Trotz der Endspiel-Niederlage sahnte auch der VfB nochmals, ab, denn Sven Frey wurde zum besten Keeper gewählt und Philip Langer erhielt mit 5 Treffern die Torjäger-Kanone.

 

Für die SG Ort/Oberweißenbach 1 spielten: Patrick Kaufmann, Yannick Schneider, Johannes Lochner (1), Nico Kaiser, Pierre Bächer (3), Tim Nilgen (3), Kevin Keil (2), Johannes Lang (1), Alexander Rödel (1).

 

 

Bei der SG Ort/Oberweißenbach 2 waren im Einsatz: Fabian Willemsen, Florian Rank (1), Robert Grießhammer, Dominik Hofmann, Nico Wauer, Sebastian Findeiß (1), Marco Krapp, Andreas Rödel (3), Salem Cisse (3).

 

 

Gruppe A:

FC Frankenwald – SG Ort/Oberweißenb. 2            1:3

VfB Helmbrechts 2 – FC Wüstenselbitz                   0:8

FC Frankenwald – VfB Helmbrechts 2                     4:0

SG Ort/Oberweißenb. 2 – FC Wüstenselbitz          0:4

FC Wüstenselbitz – FC Frankenwald                        2:0

VfB Helmbrechts 2 – SG Ort/Oberweißenb. 2       1:3

 

1.      1. FC Wüstenselbitz                  3     14:0          9

2.      2. SG Ort/Oberweißenbach 2 3       6:6          6

3.      3. FC Frankenwald                    3       5:5          3

4.      4. VfB Helmbrechts 2               3       1:15        0       

 

Gruppe B:

SG Ort/Oberweißenb. 1 – VfB Helmbrechts 1         4:0

TV Kleinschwarzenbach – SG Enchenr./Presseck   0:0

SG Ort/Oberweißenb. 1 – TV Kleinschwarzenb.     2:0

VfB Helmbrechts 1 – SG Enchenr./Presseck            4:3

SG Enchenr./Presseck – SG Ort/Oberweißenb. 2   2:0

TV Kleinschwarzenbach – VfB Helmbrechts 1         3:4

1.      1. SG Ort/Oberweißenbach     3     6:2            6

  2. VfB Helmbrechts 1                3     8:10          6

3.      3. SG Enchenreuth/Presseck   3     5:4            4

4.      4. TV Kleinschwarzenbach       3     3:6            1

 

Halbfinale:

FC Wüstenselbitz – VfB Helmbrechts 1                   (4:4) 7:8 n. Neunmetersch.

SG Ort/Oberweißenb. 1 – SG Ort/Oberweiß. 2      5:1

 

Endspiele:

um Platz 7 VfB Helmbrechts 2 – TV Kleinschwarzenbach     0:3

um Platz 5 FC Frankenwald – SG Enchenreuth/Presseck     (1:1) 4:3 n. Neunmetersch.

um Platz 3 FC Wüstenselbitz – SG Ort/Oberweißenbach 2  (1:1) 4:5 n. Neunmetersch.

Finale   VfB Helmbrechts 1 – SG Ort/Oberweißenbach 1 0:1      

 

08.01.2018 – Wolfgang Söllner