Kreisklasse West – 7. Spieltag


FC Ort – SG Gösmes-Walberngrün/Grafengehaig   0:2 (0:0)


Fusionself zerstört Orter Heimnimbus


Mit einer bärenstarken Abwehrleistung entführten die Gäste beim Tabellenführer nicht unverdient die Punkte. Bei diesem Derby stand vor allem für den neuformierten Gast viel auf dem Spiel, wollte er doch keinesfalls frühzeitig ins zweite Glied der Kreisklassen-Tabelle zurück fallen. Doch auch der Spitzenreiter hätte sich bei einem Sieg einen großen Widersacher erst einmal von der Ferne betrachten können. Die Heimelf agierte zwar willig, kam allerdings während der gesamten Spielzeit gegen ein von Rodler gut organisiertes Abwehr-Bollwerk kaum zu einer nennenswerten Möglichkeit. Bereits im ersten Abschnitt zeigte die konterstarke Spielgemeinschaft ein Ausrufezeichen, während die Orter aus ihrem optischen Übergewicht kein Kapital schlagen konnten. Zuerst setzte Krumpholz die Lederkugel aussichtsreich am kurzen Pfosten vorbei und Hagens Granate lenkte Keeper Edelmann an die Querlatte.

Als sich unmittelbar nach dem Wechsel der Orter Schlussmann Edelmann beim Herauslaufen verschätzte und der alleine gelassene Krumpholz nur noch ins leere Gehäuse zu schieben brauchte, wurde die Aufgabe für die Macke-Truppe nicht leichter. Zudem ein unglückliches Handspiel von Keil mit einem abgefälschten 25 Meter-Freistoß von Hagen, für Edelmann unhaltbar, keine 3 Minuten später ins Netz klatsche. Die Hausherren versuchten durch frische Offensivkräfte das Blatt noch zu wenden, doch selbst eine nummerische Überzahl nach Gelbrot für M. Hagen in der letzten halben Stunde konnte nicht genutzt werden. Zu durchsichtig und fahrig waren die Angriffe der Einheimischen angelegt. So brachte sich der Gegner wieder ins Aufstiegsgeschäft.eimelf zeigte zwar de


Der FC Ort trat an mit: Edelmann, Keil, Grießhammer, Peetz, Lochner, Stark, Findeiß, Lang, Bächer, Sachs, Rödel, Krapp, Wauer, Sadic.

 

 

Torfolge: 48. Min. Krumpholz 0:1, 51. Min. M. Hagen 0:2

Zuschauer: 120

Schiedsrichter: Kaiser (Hof) war „Herr“ der Dinge


06.09.2015 – Wolfgang Söllner