Kreisklasse West – 22. Spieltag

 

ASV Leupoldsgrün 1 – SG Ort/Oberweißenbach 1   0:4 (0:3)

 

Nilgen erschießt das Schlusslicht

 

 

Die Gäste diktierten das Match von Anfang an und ließen die Angriffsbemühungen der Heimelf bereits im Keim ersticken. Es dauerte ca. 10 Minuten, bis der Motor der Helmbrechtser Vorortler auf Touren kam. Zuerst prüfte der diesmal agilere Nilgen den heimischen Torwart, der noch einmal parieren konnte. Doch nachdem sich Rank in der Außenposition in Stellung brachte konnte Nilgen seine genaue Hereingabe an den langen Pfosten zur Führung für den Tabellenführer verwerten. Als Nilgen im 16er J. Lang bediente, jagte der das Leder über den Kasten. Nach einer halben Stunde wurde Bächer unsanft vom Ball getrennt und es gab Freistoß für die Gäste. Nilgen legte sich das Spielgerät passend zurecht und zirkelte selbst die Kugel aus 25 Metern in die kurze Ecke. Kaum war der Torjubel verblasst, hebelte Bächer das Abwehr-Bollwerk der Leupoldsgrüner aus und Rank brauchte nur noch zum Pausenstand einzuschieben.

 

Auch in Abschnitt Zwei nagelte die Macke-Elf das Team der Gastgeber in deren Hälfte fest, sodass diese in der gesamten Begegnung kein einziges Mal das Tor der Gäste gefährden konnten. Doch Rank verpasste es, die Führung auszubauen und Schneider’s Kopfball nach einer Andreas Rödel-Ecke fand ebenfalls nicht ins Ziel. So dauerte es bis eine Viertelstunde vor Spielende ehe erneut Nilgen eine Andreas Rödel-Hereingabe von der Grundlinie ins Netz bugsierte. Zum Schluss scheiterte Peetz am Keeper Hohberger und Nilgen’s Geschoss ließ die Querlatte beben.

 

Am Ende ein standesgemäßer Sieg gegen einen harmlosen Kontrahenten, der allerdings kein Gradmesser für die Spielgemeinschaft sein konnte.

 

 

Den Sieg errangen: Kaufmann, Peetz, Rank (1), Grießhammer, Schneider, A. Stark, J. Lang, Bächer, Nilgen (3), Keil, Cisse, Andr. Rödel.

 

Torfolge: 13. Min. Nilgen 0:1, 35. Min. Nilgen 0:2, 38. Min. Rank 0:3, 75. Min. Nilgen 0:4.

 

Schiedsrichter: Rolf Gossrau leitete souverän

 

Zuschauer: 40

 

 

23.04.2017 – Wolfgang Söllner