Kreisklasse West – 14. Spieltag

SG Ort/Oberweißenbach – FCR Geroldsgrün   7:0 (5:0)

Orter Kärwa-Festung bleibt uneinnehmbar

 

Auch der FCR Geroldsgrün konnte den traditionellen Kärwa-Heimnimbus in Ort nicht brechen. Die Gäste waren dem Tempo-Spiel der Kärwa-Burschen nicht gewachsen und diese revanchierten sich überaus gründlich für die einzige Hinspiel-Niederlage. Bächer als Regisseur, sowie die Flügelzangen Findeiß und Alex Rödel rissen immer wieder Löcher in die Geroldsgrüner Abwehr, welche von Torjäger Nilgen oder den Genannten selbst rigoros genutzt wurden.

Hellwach startete die Spielgemeinschaft in das erste Hinrunden-Match und beherrschte ihren Gegner während der gesamten 90 Minuten. Es waren noch keine 10 Minuten absolviert, als der Gast ein Bächer-Geschoss noch abblocken konnte, Nilgen jedoch ins lange Eck abstaubte. Geroldsgrün hatte den ersten Schock kaum wahrgenommen, da folgte schon der Zweite. Findeiß spurtete mit viel Dampf auf der rechten Außenbahn bis zur Höhe des gegnerischen Fünfmeters und seine passgenaue Hereingabe setzte erneut Nilgen in die Maschen. Kurz danach zwang Alex Rödel den FCR-Keeper Horn zu einer Glanztat, als er das Leder über die Latte bugsierte. Es folgte eine astreine Kopie von Treffer Zwei: Wieder spurtete Findeiß rechts auf und davon, nur diesmal war Alex Rödel der Nutznießer zum 3:0. Die Hausherren ließen ihrem Gegner weiterhin wenig Luft zum Atmen. Mit hohem Pressing wurden dessen Angriffsversuche bereits im Keim erstickt, sodass die Abwehrreihe nur noch sporadisch ihren Arbeitsnachweis erbringen konnte. Die heimische Offensivabteilung gab sich mit dem bisher Erreichten noch nicht zufrieden und Nilgen setzte einen Flug-Kopfball in den Winkel, der zum Tor des Tages avisierte. Diesmal war Rank der Servierer. Danach war der vor Spielfreude nur so sprühende Bächer an der Reihe, als er mit Alex Rödel die gegnerische Deckung zerlegt hatte, und zum Pausenstand einlochte. So zeichnete sich für die Angereisten bereits nach einer guten halben Stunde gegen eine vor Spielfreude nur so sprühende Heimelf ein nicht zu verhinderndes Debakel an, welches sich aber im zweiten Abschnitt dann doch in Grenzen hielt.

Zwar machte Findeiß gleich nach der Pause das 6:0 perfekt, nachdem Alex Rödel seine Freiräume auf der linken Angriffsseite genutzt hatte, doch danach konnte die von Pischel betreute Macke-Elf die Gedanken an einen perfekten Kärwa-Umzug nicht mehr verdrängen. Nun durfte sich auch Kaufmann einmal am Spiel beteiligen, nachdem er einen Flugball an sich riss. Auf der anderen Seite setzte Lochner einen Kopfball an den Aluminium-Pfosten. Den Schusspunkt markierte Alex Rödel, der aus spitzen Winkel zum 7:0 Endstand ins Schwarze traf.

Aus einem homogenen Team ragten die Torschützen, sowie die rigorosen Abräumer Kaiser und Grießhammer noch heraus, während der hintere Mannschaftsteil nicht gefordert wurde.

 

Der Kärwasieger: Kaufmann, Rank, Keil, Schneider, Peetz, Grießhammer, Kaiser, Bächer (1), Findeiß (1), Nilgen (3), Alex Rödel (2), Al. Stark, Lochner.

Tore: 6. Min. Nilgen 1:0, 8. Min. Nilgen 2:0, 20. Min. Al. Rödel 3:0, 26. Min. Nilgen 3:0, 35. Min. Bächer 5:0, 48. Min. Findeiß 6:0, 70. Min. Al. Rödel 7:0.

Schiedsrichter: Nikolai Zimmermann wurde nicht gefordert

Zuschauer: 30

 

22.10.2016 - Wolfgang Söllner