Kreisliga Nord – 16. Spieltag

 

SG Ort/Oberweißenbach 1 – ATSV Münchberg/Schl. 1 4:2 (1:1)

 

Ein hartes Stück Arbeit war nötig

 

In einem beiderseits verbissen geführten Match blieb die spielerische Linie total auf der Strecke. So resultierten die ersten drei Tore logischerweise aus Standardsituationen. Die Sprinter der Heimelf kamen nie richtig in Fahrt und viele unübliche Fehlpässe im Spielaufbau machten es dem ATSV recht leicht, die Offensivaktionen der SG auszubremsen.

Zudem setzte M. Gebhardt bereits nach 10 Minuten einen Freistoß aus gut 30 Metern an den Pfosten, von wo er zum Unheil des Gegners ins Netz sprang. Der Gastgeber mühte sich, konnte aber keine nennenswerten Einschussmöglichkeiten aufweisen, welche den Angereisten Probleme bereitet hätten. So war es der Unbeherrschtheit der Münchberger zu verdanken, dass Nilgen die Chance zum Ausgleich bekam, als Stark im Strafraum umgerannt wurde und der Schiri unmissverständlich auf den Punkt zeigte. Der SG-Goalgetter ließ sich nicht zweimal bitten und donnerte die Murmel ins Netz. Danach konnte Alex Rödel einen Befreiungsschlag nicht verwerten und ein Nilgen-Geschoss wurde auf der Linie geklärt. Da kaum Spielfluss zu Stande kam, wechselte man mit der Hoffnung auf Besserung die Seiten.

Doch Sellak machte diese gleich nach dem Wiederanpfiff zu Nichte und donnerte nach einem Eckball das Leder unhaltbar ins Herz der SG. Diese war nun doch konsterniert und zunächst völlig von der Rolle. Ein reines Fehlpassfestival folgte dem Anderen und die Laufwege passten überhaupt nicht zum Anspiel. Erst eine Einzelleistung von Alex Rödel, der sich ein Herz nahm und die Pille in den Winkel drehte, änderte sich das Blatt. Die Einheimischen ackerten nun um jeden Zentimeter und der eigewechselte J. Lang, der sich im Sechzehner durch setzte, streifte den Pfosten. Doch Cisse schaffte wenig später  im dritten Nachschuss den Siegtreffer, nachdem J. Lang und Lochner vorher scheiterten. Erst jetzt nahmen die in sich einigelten Gäste wieder Fahrt auf und versuchten das Blatt noch zu wenden. Allerdings ließ sich die SG-Abwehr nun nicht mehr düpieren und Alex Rödel überwand Keeper Zanirato zum Zweiten und machte den Deckel drauf.

 

Das Kämpfer-Team: Kaufmann, A. Stark, Lochner, Schneider, Rank, Kaiser, Bächer, Nilgen (1), Andreas Rödel, Cisse (1), Alex Rödel (2), J. Lang, Peetz, Grießhammer.

Tore: 10. Min. M. Gebhardt 0:1, 22. Nilgen (11m) 1:1, 49. Min. G. Sellak 1:2, 68. Min. Alex Rödel 2:2, 80. Min. Cisse 3:2, 88. Min. Alex Rödel 4:2.

Schiedsrichter: Heinz-Dieter Jahn war bester Mann auf dem Platz

Zuschauer: 100

 

15.10.2017 – Wolfgang Söllner