Kreisliga West – 23. Spieltag

 

SV Froschbachtal 1 – SG Ort/Oberweißenbach   4:1 (4:1)

 

Osterüberraschung – SG legt sich die Eier ins eigene Nest

 

Ohne das eigene Zutun sicherte sich die Heimelf drei Punkte gegen einen desolaten Gegner. Denn der Gast sorgte selbst für eine beruhigende Halbzeit-Führung der Guthke-Truppe, indem man gleich dreimal Mal die Kugel für den SV auf den Präsentier-Teller legte. Nach einem forschen Beginn mit einer „Glasklaren“ für Alexander Rödel, welcher aber am heimischen Schlussmann scheiterte, waren die Macke-Schützlinge total von der Rolle und schafften es auch nicht Ansatzweise einen beruhigenden Spielaufbau hinzubekommen. Bereits wenige Minuten später nutzte Gebelein im Nachschuss eine Hereingabe von Gebelein aus geringer Distanz zur Frösche-Führung. Keine 10 Minuten später leistete sich Kaiser in der eigenen Hälfte einen Patzer und Lang hatte wenig Mühe gegen die aufgerückte SG-Abwehr einzulochen. Als Nilgen seinen Stürmerkollegen Alex Rödel auf die Reise schickte und dieser vollendete tat sich doch ein kleiner Lichtblick am Ende des Tunnels auf. Doch kaum hatten die Hausherren angestoßen, schlug Schneider seinen aufnahmebereiten Keeper Kaufmann ein Schnippchen und Lang war der Nutznießer zum 3:1. Nun war auch das letzte Stückchen Selbstvertrauen wie weggeblasen und die SG wirkte total verunsichert und lechzte nach dem Pausentee. Doch vorher hatte auch noch Kaufmann Gelegenheit zu seinem Fauxpas, indem er kurz vor dem eigenen Gehäuse seinen Teamkollegen Kaiser anschoss und der Ball erneut im Netz verschwand.

 

Höhepunktlos ging der 2. Abschnitt über die Bühne. Der SV verwaltete überwiegend das Ergebnis und der Gast agierte zwar überlegen, aber zu ideenarm, um den von beiden Teams intensiv geführten Match noch eine Wende geben zu können. Einzige Lichtblicke zeugten von einem Schuss durch Nilgen, der das Gehäuse verfehlte und Alex Rödel, welcher im heimischen Keeper seinen Meister fand.

Die SGOO scheint auf dem absoluten spielerischen Tiefpunkt angekommen zu sein, dies gibt jedoch Hoffnung, dass die Leistungskurve eigentlich nur nach oben zeigen kann.

 

Das Debakel erlebten: Kaufmann, Alex Stark, Lochner, Schneider, Rank, Kaiser, Bächer, Engelhardt, Andreas Rödel, Zekic, Alex Rödel (1), Nilgen, Cisse, Keil.

Tore: 7. Min. Gebelein 1:0, 18. Min. Lang 2:0, 22. Min. Alex Rödel 2:1, 25. Min. Lang 4:1, 44. Min. Kaufmann (ET) 4:1.

Schiedsrichter: Klaus Helgerth pfiff korrekt

Zuschauer: 120

 

02.04.2018 – Wolfgang Söllner