Weibliche Nikoläuse versohlten „Ärter“ Fussballer

 

Es „weichnachtet sehr“ hieß es auch in diesem Jahr wieder am 3. Advents-Wochenende im Orter Sportheim. Bereits am Freitagabend durften die Kids der Tanzsportgarde eine erwartungsvolle Vorfreude auf das Weihnachtsfest empfangen. Am Samstag trafen sich die Spieler der ersten und zweiten Mannschaft zu einem festlichen Stelldichein mit ihren Partnern und Anhang, während am Sonntag-Nachmittag die Orter Fußball-Kids mit dem Nikolaus konfrontiert wurden. 

Leider konnte Vorsitzender Thomas Rank am Samstag mit seiner Begrüßungs- und Weihnachtsansprache außer einer großen Reihe von Aktiven nur wenige interessierte Vereinsmitglieder im festlich geschmückten Sportheim begrüßen. Er dankte allen Aktiven, Helfern und Sponsoren für die geleistete Unterstützung im abgelaufenen Jahr, verwies aber auch darauf, dass immer weniger bereit sind, ihren Tatendrang dem FC Ort zur Verfügung zu stellen. So appellierte er an alle Mitglieder, weiterhin eifrig mitzuhelfen, um das Boot in ruhigen Fahrwasser halten zu können.

Danach bat Andreas Hofmann um Gehör, der gleich mehrere weihnachtliche Anekdoten zum Besten gab. Anschließend versuchte Sebastian Will dem musikinteressierten Publikum mit seiner Gitarren-Begleitung weihnachtliche Stimmen zu entlocken. Die gelangen geradezu vorzüglich, sodass gleich mehrere der Jahreszeit entsprechende Weisen den jauchzenden Kehlen entsprangen. Mit einem Ratespiel, bei dem ein Thermen-Besuch zu gewinnen war, setzten die Fußballer die Feier fort. Überhaupt hatten sich diese wieder mit vollem Engagement der Veranstaltung gewidmet, denn auch anschließend zeigten die perfekten Schauspieler, was damals wirklich in Betlehem geschah. Sogar die heiligen 3 Könige zogen auf, um den Messi-Ass die Ehre zu erweisen. So durfte das fröstelnde Kind bereits in der Krippe die Nr. 10 auf dem Rücken tragen konnte. Jedenfalls ernteten die Mitwirkenden tosenden Beifall, nachdem bei so manchem die Freudentränen verwischt waren. Wer dachte, der Höhepunkt des Abends konnte nicht mehr getoppt werden, hatte die Rechnung ohne die dämlichen Nikoläuse gemacht. Gleich im Dreierpack erschienen, verwünschten sie entschlossen, die nacheinander angetretenen Fußballcracks mit witzigen Sprüchen und nicht??? ganz ernst gemeinten Storys zu depüren. So blieb manch einem nur noch ein zaghaftes Schmunzeln übrig, welches er versuchte über seine Lippen zu pressen.

Am Ende jedoch waren sich alle wieder gut und lagen sich glücklich in den Armen und durften stolz auf ihre „Ärter“ Vereinszugehörigkeit sein.

 

13.12.2015 – Wolfgang Söllner