Endspiel ohne den FC Ort/Oberweißenbach

Meyer-Elf verpasst diesmal das Finalspiel bei der Hallenfussball-Stadtmeisterschaft

 

Stadtmeister im Hallenfussball 2020

VfB Helmbrechts 98

 

Volle Hütte zur Stadmeisterschaft in der Rudi Göbel Halle in Helmbrechts. Mit den acht Teams und den drei Schiedsrichtern Franz Klement, Thomas Fuchstadt und Martin Reichardt war alles für ein packendes Turnier angerichtet.


In Gruppe A setzte sich mit drei Siegen, der Gastgeber VfB Helmbrechts 98, deutlich als erstplatziertes Team durch und konnte bereits nach dem zweiten Sieg das Halbfinalticket buchen. Nach der Auftaktniederlage gewann der FC Frankenwald seine beiden Pflichtaufgaben und rückte als zweitplatzierter ebenfalls in Halbfinale. Auf den undankbaren dritten Platz landete die SG TSV Enchenreuth/TSV Presseck die durch ihren Sieg den FC Wüstenselbitz II auf den vierten Platz schickten. 

In Gruppe B ging es schon deutlich spannender zu. Nachdem der FC Wüstenselbitz im letzten Spiel durch einen knappen 1:0 Sieg, sich den Platz an der Sonne sicherte, zog auch die SG FC Ort/TV Oberweißenbach als zweitplatzierter ins Halbfinale ein. Den dritten Platz erklommen nach der Auftaknierderlage und zwei Unentsschieden der TV Kleinschwarzenbach um Trainer Markus Möckel. Mit einem Zähler landete die SG TVK II/VfB 98 II auf dem vierten Platz. 

Auch die Halbfinalspiele hatten es in sich. Zunächst kreuzten mit der VfB Helmbrechts und die SG Ort/Oberweißenbach die Klingen. Von der Helmbrechtser Führung durch Alexander Shtop, ließ sich die Spielgemeinschaft wenig schocken. Denn nur wenige Sekunden später gelang Patrick Müller der Ausgleichstreffer. Auch nach dem erneuten Führungstreffer durch Philip Langer zeigten die SG'ler Moral und erzwangen erneut den Ausgleich. Diesmal grätschte aber ein Helmbrechtser das Leder ins eigene Netz. Das sich der VfB Helmbrechts nach zweimaligem Ausgleich nicht verunsichern ließ, zeigten die Treffer von Alexander Shtop und Marcel Fichtner in den Schlußminuten, die den Helmbrechtser den Finaleinzug sicherten. 
Auch in der zweiten Partie ging es heiß her. Nach dem Führungstreffer des FC Frankenwald, durch Philipp Körbe, stand der Titelverteidiger vor dem Aus. Doch Florian Walter brachte den FC Wüstenselbitz nur zwei Minuten später mit seinem Ausgleichstreffer zurück ins Spiel. Nach einer zwei Minuten Zeitstrafe gegen Maximilian Hagen, konnten die schwarz-gelben vom Kriegswald die Partie drehen. Nach einer starken Parade von Felix Hüttner stand Mustafe Senzöz völlig blank und konnte zur Führung der Wüstenselbitzer einnetzen. In den hitzigen Schlussminuten gelang es den Rauh-Schützlingen jedoch nicht mehr den Ausgleichstreffer zu erzielen. 

Im Finale um die Helmbrechtser Hallen-Stadtmeisterschaft trafen die beiden Teams, welche bis dato ohne Niederlage durch das Turnier zogen, auf einander.  Beide Teams agierten zunächst verhalten, wobei der Titelverteidiger die ersten Chancen auf der Habenseite verbuchen konnte. Die Führung gelang jedoch dem VfB Helmbrechts, durch Winterneuzugang Ousman Manneh, der aus spitzem Winkel traf. Doch der FC Wüstenselbitz steckte nicht auf und kam keine zwei Zeigerumdrehungen später durch Florian Walter zum Ausgleich. Nachdem Mert Ünlütaskiran auf Seiten der Wüstenselbitzer und Ousman Manneh auf VfB-Seiten noch einmal eine Großchance vergaben, musste die Entscheidung im Shoot-Out her. In der hatte es in sich. Nachdem jeweils vier Schützen pro Team trafen, scheiterten Mert Ünlütaskiran (FCW) und Felix Fraas (VfB) vom Punkt.  Danach trafen beide Keeper und das große Zittern begann von vorn.  Nachdem Christian Horn (FCW) und Philip Langer (VfB) ebenfalls nicht Treffen konnten, lag die Last auf den Schultern von Daniel Kolditz. Der Wüstenselbitzer Kapitän schaffte es aber ebenfalls nicht das Leder vom Punkt an VfB-Keeper Marcel Edelmann vorbei zu bringen, sodass Alexander Shtop mit seinem Treffer die erste Stadtmeisterschaft seit Jahren wieder zum VfB Helmbrechts holen konnte!

anpfiff.info


Der Nikolaus drohte den Fußballern mit dem Zeigefinger

Trotzdem gab es auch fröhliche Gesichter im Orter Sportheim


Tanzsportgarde des FC Ort führt das Publikum „durch die Galaxien“

 

Beste und kurzweilige Unterhaltung bot an zwei Abenden im restlos ausverkauften Haus die Tanzsportgarde des FC Ort mit dem Motto „ab durch die Galaxien“ Passend dazu dekoriert glänzte der Bürgersaal Helmbrechts. Durch das am Eingang erbaute Sternentor gelangte man begleitet von verschiedenen Figuren aus Science-Fiction- Filmen zur Bühne. Auf dieser zeigten Tänzer und Tänzerinnen dem Publikum eine tolle Show rund um das Thema Weltraum. Durch das Programm führten das Moderatorenpaar Melissa und Martin Bötsch wie gewohnt routiniert. Melissa Bötsch verwies eingangs auf die vielen ehrenamtlichen Helfer und lobte nochmal die Einsatzbereitschaft der tatkräftigen Unterstützer. Galaktisch gut waren auch die angebotenen Speisen, die von Kristin´s Catering aus Münchberg mit Hilfe von Eltern der Akteure frisch zubereitet wurden.

 

Im Verlauf der Abende kündigte Martin Bötsch mit tänzerischen Einlagen und Showsequenzen die einzelnen Auftritte an. Nachdem die aus verschiedenen Altersklassen bestehende Gemeinschaftsgarde den Abend eröffnete, vertanzten die Minis mit viel Hingabe ihren Tanz „Laura´s Stern“. Tanzmariechen Mia zeigte mit ihrem ersten Auftritt vor Publikum ihr Können. Auch die kleinen Einräder ließen „per Einrad durch die Galaxy“ die Reifen quietschen und schafften es auch dieses Mal wieder mit Jonglage und Stunts zu erstaunen. Nicht fehlen durften natürlich auch die Gastauftritte der Parkettfeger aus Mainleus in diesem Jahre nicht. Sie zeigten dem Publikum die Bedeutung der „Zeitung von heute“ und führten mit ihrem Tanz „Leb dein Leben auch mal süß“ durchs Candyland. Ein „Mariechen-Medley“ mit drei Tanzmariechen, boten die Mohrenwäscher aus Bayreuth. Ihre Gruppe Mohrenköpfe zeigte zudem mit umwerfenden Kostümen die Fortsetzung ihres Tanzes „Avatar“.  Die Jugendgarde glänzte neben einem klassischen Marschtanz, auch mit ihrem Spaßtanz „Happy Kids“ und ging mit ihren aufwendig genähten Kostümen auf große Astronauten-Mission. Durch den Zusammenschluss der ü15 im Bereich Garde zwischen der Tanzsportgarde FC Ort und dem TSC Lippertsgrün brachte die Prinzengarde das Publikum mit einem gemeinsamen Marschtanz ins Staunen. Die Mariechen des TSC Lippertsgrün zeigten als Gastauftritt auch Höchstleistungen auf der Bühne.

 

Die Rasselbande, die jüngsten des Verein stellten sich durch ein Video vor, auf dem man das durchdachte Konzept der Frühförderung der Tanzsportgarde bewundern konnte. Großen Spaß hatten auch die Junioren bei ihren Schautänzen „aus Fehlern kann man lernen“ und „Raus aus dem Grau“. Die neuen Kostüme der Juniorengarde erwiesen sich als Trainings-Motivation und diese wurde auf dem letzten Turnier gleich mit knapp 30 Punkten Steigerung belohnt. Der Tanz „Energie der Sterne“ begeisterte als gemeinsames Projekt der Jugend, Junioren und Aktiveü15 das Publikum.

 

Waghalsig ging es dann bei den Hocheinrädern und ihrer Show als „Einrad-Droiden“ zur Sache. In schwindelerregender Höhe fuhr die Gruppe im abgedunkelten Saal ihre Choreo und die dargebotene Lichtshow führte zu Gänsehaut-Momenten. Zu später Stunde boten die Aktiven Ü15 des FC Ort ihre Träume mit dem Tanz „wovon träumst du nachts?“ dar und lieferten mit dem Mottotanz „Shooting to the stars“ einen tänzerischen Augenschmaus. Sehnlichst erwartet kam kurz vor dem Finale, welches einen Einblick über alle Helfer der beiden Abende mittels einer Präsentation lieferte, das vielumjubelte Männerballett der Tanzsportgarde. Bei der „Mann(ent)deckung“ eine Liebesgeschichte zwischen Raumfahrern und zwei Außerirdischen lieferten die Jungs aus den hiesigen Fußballvereinen ab.

 

Ein rundum gelungener und fantasievoller Abend im Bürgersaal wurde von einem begeisterten Publikum toll untermahlt und macht jetzt schon Vorfreude auf die beiden Veranstaltungen im kommenden Herbst.

 

26.11.2019 - Melissa Bötsch