Ab sofort jeden Dienstag ab 19:00 Uhr wieder Biergartenbetrieb am

Sportheim des FCO

Es ergeht herzliche Einladung



Am Samstag, den 13.06.2020 ab 10:00 Uhr

Arbeitsdienst am Sportheim

Die Vorstandschaft freut sich über viele helfende Hände


Der FC Ort trauert um seinen verdienten Ehren-Vorstand Ottmar Roßner und verneigt sich in Anerkennung vor einer großen Persönlichkeit !

Als kontaktfreudiger Jungspund interessierte sich der ehemalige VfB-Handballer nicht nur für seine Irene, auch der Fußballsport hatte bei ihm gewisse Reize geweckt. Um sich zu Hause keine Abfuhr zu holen, trainierte er „heimlich“ beim FC Ort, wo sein Talent schnell aufgegriffen wurde und ein Einsatz im Herrenteam nicht lange auf sich warten ließ. So wurde er als Jüngling in einer Elf von gestandenen Haudegen sofort anerkannt und er startete eine lange Karriere bei seinem Heimatverein, die mit vielen Erfolgen wie Meisterschaften und Aufstiege verbunden war. Vor allem als Sturmführer war der Torjäger im gesamten Fußballkreis sehr gefürchtet, wenn er seine „Platte“ gegen seine Kontrahenten einsetzte und das damals zurecht als „Leder“ bezeichnete Spielgerät ins gegnerische Tor bugsierte. Selbst wenn dem Verein die Abwehrrecken ausgingen, war er sich nicht zu schade, auch mal „hinten“ auszuhelfen! Sogar als Keeper verdiente er sich seine Sporen und flog, wenn Not am (Tor)-Mann herrschte, bis ins „hohe“ Altliga-Alter durch die Lüfte.

 

Selbstverständlich war es für Ihn, mit seiner Gattin im geliebten Ort auch eine Heimat zu finden und „ort"-ansässig zu werden. Er konnte in all den Jahren seinen FC Ort immer persönlich unterstützen und unter die Arme greifen, wenn Not am Mann war. Wenn er auch den Rückzug vom aktiven Sport nicht klar abgrenzte, so war ihm doch bewusst, dass er den FC Ort weiterhin hilfreich zur Seite stehen werde. So begleitete er die Tätigkeiten eines 2. Vorsitzenden, eines Spielleiters, in verschiedenen Beiräten und als Jugend-Trainer und Betreuer.

 

Als 1999 der bisherige Vorstand Rudolf Klier sich nicht mehr zur Wahl stellte, begann unter seiner Führung eine neue Ära beim FC Ort. Durch seine Inititiative wurden etwas in Vergessenheit geratene und neu inszenierte Veranstaltungen im Sportheim belebt, um finanziell auf guten Füßen zu stehen. So nebenbei sanierte man die Außenanlagen mit einem vergrößerten Parkpkatz. Zwei neu geschaffene Sportplätze sorgten für vorzügliche sportliche Trainingsbedingungen, wie sie oft nur im höherklassigen Bereich aufzufinden sind. Viel Schaffenskrafft hat er ebenfalls in die Baumaßnahmen im sanitären Bereich der Umkleiden, Duschen, WC’s und Sauna investiert, sowie in eine neue Warmwasser-versorgung mit regenerativen Energien für eine Abkehr von fossilen Brennstoffen, welche auf einer sanierten Dacheindeckung die Energie-kosten vermindern. Selbst eine schwere Krankheit, die Ihm die Teilnahme am 75-jährigen Jubiläum nahm, meisterte er mit Bravour. Das größte Geschenk erhielt er von seinen Fußballern, als im Jahr 2014 der nicht für möglich gehaltene Aufstieg in die Kreisliga gelang. Für seine bemerkenswerten Verdienste erhielt er die Auszeichnung zum Ehren-Vorstand.

 

„Nimm das Heft selbst in die Hand“ mit dieser Menthalität hat er viele Freunde und Helfer gewonnen, die immer ehrfürchtig zu ihm aufblickten. Der FC Ort verliert mit Ottmar Roßner einen Macher, der seine Mitstreiter mit seiner menschlichen kameradschaftlichen Art motivieren konnte und einen freundschaftlich herzlichen Umgang mit seinen Fußballern pflegte.

 

Tausend Dank für deinen unermüdlichen Einsatz für den FC Ort versichert dir lieber Ottmar ewiglich

 

Deine FCO-Familie

 


Verwandlungskünstler treten im Orter Sportheim auf

Am diesjährigen Faschingsdienstag gehörte das Orter FC Sportheim ganz den einheimischen Kids. Nicht nur die Fußballbegeisterten gaben in der Gaststätte ihr Stelldichein sondern, sondern fetzige Mädchen und Jungs aus der Film-, Märchen- und Fabelfeld. Nur zuschauen durften an diesem Tag die Eltern, Oma und Opas, denn die Jüngsten Besucher kamen bei Jubel, Trubel, Heiterkeit voll auf ihre Kosten bei einer tollen Veranstaltung umrahmt von Spiel und Spass für alle Kinder, präsentiert von den Trainerinnen der hiesigen Tanzsportgarde. Daher durfte ein Erinnerungsfoto aller Beteiligten natürlich nicht fehlen.



Endspiel ohne den FC Ort/Oberweißenbach

Meyer-Elf verpasst diesmal das Finalspiel bei der Hallenfussball-Stadtmeisterschaft

 

Stadtmeister im Hallenfussball 2020

VfB Helmbrechts 98

 

Volle Hütte zur Stadmeisterschaft in der Rudi Göbel Halle in Helmbrechts. Mit den acht Teams und den drei Schiedsrichtern Franz Klement, Thomas Fuchstadt und Martin Reichardt war alles für ein packendes Turnier angerichtet.


In Gruppe A setzte sich mit drei Siegen, der Gastgeber VfB Helmbrechts 98, deutlich als erstplatziertes Team durch und konnte bereits nach dem zweiten Sieg das Halbfinalticket buchen. Nach der Auftaktniederlage gewann der FC Frankenwald seine beiden Pflichtaufgaben und rückte als zweitplatzierter ebenfalls in Halbfinale. Auf den undankbaren dritten Platz landete die SG TSV Enchenreuth/TSV Presseck die durch ihren Sieg den FC Wüstenselbitz II auf den vierten Platz schickten. 

In Gruppe B ging es schon deutlich spannender zu. Nachdem der FC Wüstenselbitz im letzten Spiel durch einen knappen 1:0 Sieg, sich den Platz an der Sonne sicherte, zog auch die SG FC Ort/TV Oberweißenbach als zweitplatzierter ins Halbfinale ein. Den dritten Platz erklommen nach der Auftaknierderlage und zwei Unentsschieden der TV Kleinschwarzenbach um Trainer Markus Möckel. Mit einem Zähler landete die SG TVK II/VfB 98 II auf dem vierten Platz. 

Auch die Halbfinalspiele hatten es in sich. Zunächst kreuzten mit der VfB Helmbrechts und die SG Ort/Oberweißenbach die Klingen. Von der Helmbrechtser Führung durch Alexander Shtop, ließ sich die Spielgemeinschaft wenig schocken. Denn nur wenige Sekunden später gelang Patrick Müller der Ausgleichstreffer. Auch nach dem erneuten Führungstreffer durch Philip Langer zeigten die SG'ler Moral und erzwangen erneut den Ausgleich. Diesmal grätschte aber ein Helmbrechtser das Leder ins eigene Netz. Das sich der VfB Helmbrechts nach zweimaligem Ausgleich nicht verunsichern ließ, zeigten die Treffer von Alexander Shtop und Marcel Fichtner in den Schlußminuten, die den Helmbrechtser den Finaleinzug sicherten. 
Auch in der zweiten Partie ging es heiß her. Nach dem Führungstreffer des FC Frankenwald, durch Philipp Körbe, stand der Titelverteidiger vor dem Aus. Doch Florian Walter brachte den FC Wüstenselbitz nur zwei Minuten später mit seinem Ausgleichstreffer zurück ins Spiel. Nach einer zwei Minuten Zeitstrafe gegen Maximilian Hagen, konnten die schwarz-gelben vom Kriegswald die Partie drehen. Nach einer starken Parade von Felix Hüttner stand Mustafe Senzöz völlig blank und konnte zur Führung der Wüstenselbitzer einnetzen. In den hitzigen Schlussminuten gelang es den Rauh-Schützlingen jedoch nicht mehr den Ausgleichstreffer zu erzielen. 

Im Finale um die Helmbrechtser Hallen-Stadtmeisterschaft trafen die beiden Teams, welche bis dato ohne Niederlage durch das Turnier zogen, auf einander.  Beide Teams agierten zunächst verhalten, wobei der Titelverteidiger die ersten Chancen auf der Habenseite verbuchen konnte. Die Führung gelang jedoch dem VfB Helmbrechts, durch Winterneuzugang Ousman Manneh, der aus spitzem Winkel traf. Doch der FC Wüstenselbitz steckte nicht auf und kam keine zwei Zeigerumdrehungen später durch Florian Walter zum Ausgleich. Nachdem Mert Ünlütaskiran auf Seiten der Wüstenselbitzer und Ousman Manneh auf VfB-Seiten noch einmal eine Großchance vergaben, musste die Entscheidung im Shoot-Out her. In der hatte es in sich. Nachdem jeweils vier Schützen pro Team trafen, scheiterten Mert Ünlütaskiran (FCW) und Felix Fraas (VfB) vom Punkt.  Danach trafen beide Keeper und das große Zittern begann von vorn.  Nachdem Christian Horn (FCW) und Philip Langer (VfB) ebenfalls nicht Treffen konnten, lag die Last auf den Schultern von Daniel Kolditz. Der Wüstenselbitzer Kapitän schaffte es aber ebenfalls nicht das Leder vom Punkt an VfB-Keeper Marcel Edelmann vorbei zu bringen, sodass Alexander Shtop mit seinem Treffer die erste Stadtmeisterschaft seit Jahren wieder zum VfB Helmbrechts holen konnte!

anpfiff.info


Der Nikolaus drohte den Fußballern mit dem Zeigefinger

Trotzdem gab es auch fröhliche Gesichter im Orter Sportheim


Tanzsportgarde des FC Ort führt das Publikum „durch die Galaxien“

 

Beste und kurzweilige Unterhaltung bot an zwei Abenden im restlos ausverkauften Haus die Tanzsportgarde des FC Ort mit dem Motto „ab durch die Galaxien“ Passend dazu dekoriert glänzte der Bürgersaal Helmbrechts. Durch das am Eingang erbaute Sternentor gelangte man begleitet von verschiedenen Figuren aus Science-Fiction- Filmen zur Bühne. Auf dieser zeigten Tänzer und Tänzerinnen dem Publikum eine tolle Show rund um das Thema Weltraum. Durch das Programm führten das Moderatorenpaar Melissa und Martin Bötsch wie gewohnt routiniert. Melissa Bötsch verwies eingangs auf die vielen ehrenamtlichen Helfer und lobte nochmal die Einsatzbereitschaft der tatkräftigen Unterstützer. Galaktisch gut waren auch die angebotenen Speisen, die von Kristin´s Catering aus Münchberg mit Hilfe von Eltern der Akteure frisch zubereitet wurden.

 

Im Verlauf der Abende kündigte Martin Bötsch mit tänzerischen Einlagen und Showsequenzen die einzelnen Auftritte an. Nachdem die aus verschiedenen Altersklassen bestehende Gemeinschaftsgarde den Abend eröffnete, vertanzten die Minis mit viel Hingabe ihren Tanz „Laura´s Stern“. Tanzmariechen Mia zeigte mit ihrem ersten Auftritt vor Publikum ihr Können. Auch die kleinen Einräder ließen „per Einrad durch die Galaxy“ die Reifen quietschen und schafften es auch dieses Mal wieder mit Jonglage und Stunts zu erstaunen. Nicht fehlen durften natürlich auch die Gastauftritte der Parkettfeger aus Mainleus in diesem Jahre nicht. Sie zeigten dem Publikum die Bedeutung der „Zeitung von heute“ und führten mit ihrem Tanz „Leb dein Leben auch mal süß“ durchs Candyland. Ein „Mariechen-Medley“ mit drei Tanzmariechen, boten die Mohrenwäscher aus Bayreuth. Ihre Gruppe Mohrenköpfe zeigte zudem mit umwerfenden Kostümen die Fortsetzung ihres Tanzes „Avatar“.  Die Jugendgarde glänzte neben einem klassischen Marschtanz, auch mit ihrem Spaßtanz „Happy Kids“ und ging mit ihren aufwendig genähten Kostümen auf große Astronauten-Mission. Durch den Zusammenschluss der ü15 im Bereich Garde zwischen der Tanzsportgarde FC Ort und dem TSC Lippertsgrün brachte die Prinzengarde das Publikum mit einem gemeinsamen Marschtanz ins Staunen. Die Mariechen des TSC Lippertsgrün zeigten als Gastauftritt auch Höchstleistungen auf der Bühne.

 

Die Rasselbande, die jüngsten des Verein stellten sich durch ein Video vor, auf dem man das durchdachte Konzept der Frühförderung der Tanzsportgarde bewundern konnte. Großen Spaß hatten auch die Junioren bei ihren Schautänzen „aus Fehlern kann man lernen“ und „Raus aus dem Grau“. Die neuen Kostüme der Juniorengarde erwiesen sich als Trainings-Motivation und diese wurde auf dem letzten Turnier gleich mit knapp 30 Punkten Steigerung belohnt. Der Tanz „Energie der Sterne“ begeisterte als gemeinsames Projekt der Jugend, Junioren und Aktiveü15 das Publikum.

 

Waghalsig ging es dann bei den Hocheinrädern und ihrer Show als „Einrad-Droiden“ zur Sache. In schwindelerregender Höhe fuhr die Gruppe im abgedunkelten Saal ihre Choreo und die dargebotene Lichtshow führte zu Gänsehaut-Momenten. Zu später Stunde boten die Aktiven Ü15 des FC Ort ihre Träume mit dem Tanz „wovon träumst du nachts?“ dar und lieferten mit dem Mottotanz „Shooting to the stars“ einen tänzerischen Augenschmaus. Sehnlichst erwartet kam kurz vor dem Finale, welches einen Einblick über alle Helfer der beiden Abende mittels einer Präsentation lieferte, das vielumjubelte Männerballett der Tanzsportgarde. Bei der „Mann(ent)deckung“ eine Liebesgeschichte zwischen Raumfahrern und zwei Außerirdischen lieferten die Jungs aus den hiesigen Fußballvereinen ab.

 

Ein rundum gelungener und fantasievoller Abend im Bürgersaal wurde von einem begeisterten Publikum toll untermahlt und macht jetzt schon Vorfreude auf die beiden Veranstaltungen im kommenden Herbst.

 

26.11.2019 - Melissa Bötsch